Die große Challenge

33.333 Tablets für unsere Seniorinnen und Senioren

„Vermutlich ist

Frau Merkel die Einzige,

die die Exponentialfunktion

hinreichend beherrscht!“

Herfried Münkler

Politikwissenschaftler

Seit über einem Jahr sind das Corona-Virus, der Inzidenzwert und der R-Wert die Spielverderber  und sorgen weltweit für viel Elend.

 

Für unsere Challenge wollen wir den R-Wert und den bedrohlichen Exponentialfaktor nutzen, um bedürftigen alten Menschen in den Pflegeheimen 33.333 Tablets zu spenden.

 

33.333 Tablets klingt viel? Peanuts, wenn alle die Power des Exponentialfaktors verstanden haben,* zweimal, dreimal klicken - fertig! Und das geht so:

  • Du spendest eine Zeit lang drei Euro monatlich - das sind 10 Cent pro Tag, die dir sicherlich nicht wehtun.
  • Du „infizierst“ möglichst viele deiner Freunde, Angehörigen, Kollegen & Follower, mindestens aber zwei, die das Gleiche tun. Und die auch das Gleiche usw. Also eigentlich alles so wie immer: nämlich teilen, posten, liken - die Challenge „viral gehen“ lassen.
  • Nur so kann der R-Wert  auf über  1 ansteigen. Und nur so kommen wir  in die Nähe eines exponentiellen Wachstums und können massenhaft Spenden generieren.
  • Eine Challenge mit einem einem solchen Experiment haben wir noch nie vorher gesehen, und sind sehr gespannt, ob die Formel auch hier greift.
  • So muss der R-Wert für etwas Sinnvolles herhalten, und die Redewendung etwas „viral gehen lassen“ ergibt  doppelt Sinn.

    Wenn die erste Eatppe geschafft ist, nehmen wir das nächste Ziel in Angriff. Mindestens 20 Prozent von den knapp 4 Mio. pflegebedürftigen Menschen in Deutschland leben in Altersarmut.

Die Zustände und die vielen Toten in den Alten- und Pflegeheimen haben uns aufgerüttelt. Obwohl  die Menschen in den Pflegeheimen bereits zweimal geeimpft wurden, werden Einschränkungen und strenge Isolation noch lange die Regel bleiben. Auch die Menschen, die in häuslicher Umgebung gepflegt werden, müssen sich noch ange zeit gedulden, bis so etwas wie „Normalität“ zurückkehrt. Zu wenig wissen wir über Neuinfektionen nach einer Impfung.

Tablets mit seniorengerechten Bedienungsoberflächen ©NEPOS, ©Media4Care
Tablets mit seniorengerechten Bedienungsoberflächen ©NEPOS, ©Media4Care

Deswegen ist es so wichtig, dass ihr mindestens zwei Personen mit der Idee „infiziert“, denn nur so können wir den Exponentialfaktor und den „R-Wert“ nutzen um die Wette auch zu gewinnen. Nicht auszudenken was passiert, wenn der R-Wert nur für einige Wochen auf 1,2 oder mehr ansteigt. Das Märchen vom Schachbrett und dem Reiskorn  würde wahr!

Nur zur Klarstellung: Im richtigen Leben muss der R-Wert radikal nach unten, also deutlich unter den Wert 1 gedrückt werden!

Die vielen  Schreckensmeldungen aus den Alten- und Pflegeeinrichtungen können niemanden kalt lassen. Dass unsere Alten noch immer nicht ausreichend  geschützt werden können, macht uns fassungslos. Einen ganzen Sommer haben wir verstreichen lassen, in dem wir uns hätten besser vorbereiten können. An den Ursachen wie dem Pflegenotstand  oder an der Profitgier von Hedgefonds und anderen „Heuschrecken“  können wir nur bedingt etwas ändern

 

Wir können aber versuchen, die Einsamkeit der Menschen ein wenig zu lindern, ihnen ein wenig Abwechslung und Freude in ihren Alltag zu bringen. Indem wir sie spüren lassen, dass wir sie nicht vergessen haben. Das gilt auch für alle, die zu Hause versorgt werden und mit wenig Geld über die Runden kommen müssen.

Erste Tablets wurden bereits vergangenes Jahr von der hessischen Landesregierung und dem MediaMarkt gespendet. Ein guter Anfang, aber noch lange nicht genug. Hier kommt ein Gerät auf 10 Bewohner*innen.

 

Das ist im Sinne von Autonomie, Privatsphäre und Datenschutz nicht besonders vorbildlich. Auch entspricht das nicht der Wertschätzung, die wir diesen Menschen entgegenbringen sollten. Wir sollten auch nicht vergessen, wer dieses Land nach 1945 wieder aufgebaut hat.

 

WLAN ist nur in den wenigsten Heimen vorhanden, ist aber gerade für die datenhungrige Videotelefonie so wichtig. Das bedeutet, dass auch mit Prepaid-Guthaben unter die Arme gegriffen werden muss.

„Wir schaffen das!“

Unter dem gleichen Motto hatten wir mit dem „Bündnis für digitale Inklusion“ vor Jahren viele Hundert Computer und Zubehör für Schulen, kommunale  Einrichtungen und bedürftige Familien in Deutschland organisiert. Merkels Mutmacher steht in einer Reihe mit Obamas „Yes, we can!“ oder „I have a dream!“ von Martin Luther King. 

 

In Anbetracht der Herausforderungen wollen wir diesen Slogans nutzen, um unsere Wette zu gewinnen. Mut, Zuversicht und eine Portion Größenwahn können dabei sicher nicht schaden...

„Der Applaus ist lange verhallt...“

Für die pflegebedürftigen Menschen muss dringend mehr getan werden. Die Missstände sind lange bekannt, doch durch die Pandemie wurden sie jetzt in den Fokus gerückt sind. Der STERN hat deswegen eine Petition gestartet, um „mehr Geld, mehr Zeit und mehr Menschlichkeit“ in die Pflege zu bringen.*

 

„Mir bricht das Herz, wenn ich sehe, wie viele Menschen dort in
Einsamkeit gestorben sind!“

Angela Merkel

Über uns

Die Digitalen Engel arbeiten an mehreren Projekten für digitale Nachbarschaftshilfe. Die ZukunftsCafés zum Beispiel sollen, ähnlich wie die Lebensmitteltafeln, bedürftigen Menschen mit gespendeten digitalen Endgeräten dabei helfen, finanziell über die Runden zu kommen.

 

Am Schlimmsten betroffen sind pflegebedürftige und alte Menschen, Kinder und Jugendliche aus armen Familien, Obdach- und Wohnungslose und alle, deren Einkünfte gerade so für das Nötigste reichen. In der Coronakrise wurde das klägliche Versagen beim Thema „Homeschooling“  überdeutlich. Immer mehr Menschen werden durch das ungeheure Tempo abgehängt,  Millionen sind es bereits, und die Politik schaut zu. 

 

Chancengerechtigkeit in einer reichen Gesellschaft sieht anders aus. Ein Grundrecht auf digitale Teilhabe ist mehr als überfällig - nicht nur in Sonntags- und Wahlkampfreden! Mehr dazu und unserer Forderung nach einer Bedingungslosen Digitalen Grundversorgung und einem  „Digitalpakt Teilhabe“ auf unserer Homepage.



*Der STERN startet Petition für eine Pflege in Würde

Die Pflege in Deutschland befindet sich im Notstand. Es fehlt an Personal, Geld und Wertschätzung. Der stern ruft deshalb zusammen mit Pflegern und Prominenten zum Unterschreiben der großen Pflege-Petition an den Bundestag auf. 180.000 Unterschriften sind bereits gesammelt.

 

Zitat aus der Petition:

„In den Heimen fehlen 120.000 Altenpflegekräfte. Die Not hat mancherorts schlimme Folgen: Menschen liegen in ihren Exkrementen, werden mit Medikamenten und Gurten ihrer Freiheit beraubt. Tief im Herzen haben wir Angst, in solchen Heimen zu landen.“

 

Hier geht's direkt zur Bundestags-Petition.

Hier können Sie die Petition als PDF-Datei herunterladen.